Sanierung und Erweiterung des Institutgebäudes Oettingenstraße mit einem Hörsaaltrakt und Büroflächen

Bauherr
Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst

Nutzer
Ludwig-Maximilians-Universität München

Projektleitung
Staatliches Bauamt München 2
Hochbauabteilung H 1.2

Entwurf / Ausführungsplanung / Bauleitung
Fritsch+Tschaidse Architekten GmbH

Eingangssituation

Freiraumplanung
Luska Freiraum GmbH

Hauptnutzfläche: 1.390 qm
Bruttogeschossfläche: 2.283 qn
Bruttorauminhalt: 18.380 cbm
Bauzeit: Januar 2010 bis September 2011

Der Neubau präsentiert sich als eigenständiger Solitär, der sich mit Abstand zum Bestand und einer reduzierten Höhenentwicklung maßvoll in die Umgebung einfügt. Die Anordnung ermöglicht es ein Maximum an bestehenden Räumen zu erhalten. Das gläserne Foyer mit den beiden verglasten seitlichen Eingängen stellt die optische Abtrennung zum Bestand her. Die geschuppte Ausformung des Baukörpers erlaubt eine natürliche Belichtung der Hörsäle durch vertikale Lichtbänder und macht sich frei von bestehenden Gebäudestrukturen. Durch die verschiedenfarbigen vorgehängten Glaselemente der Fassade, die die Umgebung widerspiegeln und reflektieren, wirkt der Baukörper leicht und zurückhaltend ohne seine Eigenständigkeit zu verlieren.

Die Neubaumaßnahme umfasst einen Hörsaaltrakt mit zwei übereinander liegenden Hörsälen, der zwischen die zwei nördlichen Gebäudefinger des bestehenden Gebäudekomplexes eingefügt wird, sowie zwei Anbauten für Büroflächen.