Walther-Meißner-Institut

Bauzeit: 1965-1967, Sanierung 2017 - 2018
Nutzfläche NF 1-7: 2.880 m²



Das Walther-Meißner-Institut (WMI) wurde 1967 auf Betreiben von Heinz Maier-Leibnitz auf dem Hochschulgelände in Garching eingerichtet. Es trägt den Namen „Walther-Meißner-Institut“ nach dem Begründer der Kommission für Tieftemperaturforschung (1946).

Die Forschung am WMI ist auf die Tieftemperatur-Festkörperphysik ausgerichtet. Im Bereich der Grundlagenforschung konzentrieren sich die Forschungsarbeiten auf die Phänomene Supraleitung (z. B. Hochtemperatur-Supraleiter, organische Supraleiter) und Magnetismus (z. B. ferromagnetische Oxide, magnetische Schichtsysteme), sowie die Physik niedrigdimensionaler und mesoskopischer Systeme.

In angewandten Forschungsprojekten werden spezielle Methoden und Verfahren der Tieftemperaturtechnik, neuartige Bauelemente für die Supraleitungs- und Magnetelektronik und die Quanteninformationsverarbeitung, sowie Nanostrukturierungstechniken entwickelt. Bei der Materialpräparation werden modernste Methoden der Dünnschichttechnologie und der Einkristallzucht zur Herstellung von supraleitenden und magnetischen Systemen, organischen Leitern und Funktionskeramiken eingesetzt.

Eine wichtige technische Einrichtung des WMI ist die Heliumverflüssigungsanlage zur Versorgung der Münchener Universitäten mit flüssigem Helium.

Die geplante Sanierung beinhaltet die Ertüchtigung der Fassade sowie diverse Brandschutzmaßnahmen.



Bauherr und Projektleitung: Freistaat Bayern, Staatliches Bauamt München 2
Architekt: Plan 4 Architekten, München