Neubau TranslaTUM - Forschungsgebäude für Translationale Onkologie

Bauzeit: 2014 - 2016
Nutzfläche NF 1-7: 5.656 m²


Im TranslaTUM sollen neuartige Verfahren entwickelt und zur Anwendung gebracht werden,die zu einer substanziellen Verbesserung der Heilungschancen für Krebspatienten führen.Hierzu werden Biomediziner, Ingenieur- und Naturwissenschaftler interdisziplinär zusammenarbeiten.

Mit dem Neubau des Zentralinstituts der Technischen Universität München wird die südöstliche Ecke des Klinikcampus baulich gefasst. Der Baukörper ist an relevanten Stellen so ausgebildet, dass eine prägnante S-Form entsteht, durch die es gelingt, die städtebaulichen Hauptrichtungen aus der Einsteinstraße und der Trogerstraße aufzunehmen und durch die Dynamik der Fassade auf die bestehende und zukünftige Struktur des Campusgeländes Bezug zu nehmen.

Über die helle Eingangshalle mit der offenen, geschwungenen Treppe und den großen Galerieöffnungen in den Geschossdecken werden die drei oberirdischen Geschosse mit ihren Büro- und Labornutzungen erschlossen. Diese Galerien in den Obergeschossen verbinden die Ebenen miteinander, schaffen vielfältige Sichtverbindungen und bilden so das kommunikative Zentrum innerhalb des TranslaTUM.


Bauherr und Projektleitung Freistaat Bayern,Staatliches Bauamt München 2, Liegenschaftsabteilung
Architekten: Doranth Post Architekten und Ernst² Architekten, München
HLS: Climaplan, München
Elektroplanung: ENT- Gesellschaft für Elektro- und Nachrichtentechnik, Burghausen
Laborplanung: IPN Laborprojekt, Dresden
Landschaftsarchitekt: Lohrer.hochrein Landschaftsarchitekten, München