Forschungszentrum für Nanotechnologie und Nanomaterialien (ZNN)

Flexibilität und Vernetzung: Das Forschungszentrum für Nanotechnologie und Nanomaterialien ergänzt das Garchinger Campusareal der Technischen Universität München. Der quaderförmige Baukörper nimmt Raumkanten und Proportionen der umgebenden Gebäude auf und orientiert sich über einen verbindenden Platz zum
Walter-Schottky-Institut. Die Raumaufteilung im Inneren berücksichtigt
den hohen Bedarf an Flexibilität und Vernetzung, der die Arbeitsweise der
Forscher im Bereich der Halbleitertechnologie charakterisiert. Die einzelnen Labormodule verteilen sich auf drei Geschosse und sind durch umlaufende Flure miteinander verbunden.
Verglaste Trennwände und offene Räume weisen den Arbeitsplätzen ein hohes Maß an Transparenz zu. Durch geringfügige Umbaumaßnahmen lassen sich die flexibel nutzbaren
Flächen an neue Anforderungen anpassen. Die durchgängig einheitliche Fassadenstruktur fasst die einzelnen Einheiten gestalterisch zusammen.
Das Gebäude schafft eine räumliche Plattform für die wesentlichen Arbeitsschritte der Forschung und versammelt ihre Prozesskette unter einem Dach.




Bauherr
und Projektleitung
Freistaat Bayern
Staatliches Bauamt
München 2
Objektplanung Henn Architekten
Tragwerksplanung Sailer Stepan und
Partner
Fassadenplanung IB Blei
Heizung, Lüftung, Sanitär IB Kuzyl & Sander
Elektrotechnik IB Rücker & Schindele
Laborplanung IB Kuzyl & Sander
Bauphysik PMI Ingenieure
Außenanlagen Alexander Over
Planungsauftrag Feb. 2008
Baubeginn März 2009
Übergabe Mai 2010