Sanierung Lothstraße 17 Hochschule München

Bauzeit: März 2015 bis Oktober 2017
Nutzfläche: 5.187 m²




Foto: Oliver Jaist, Brixen


Das Gebäude wurde im Jahr 1865 als Zeughaus für die Bayerische Armee errichtet.

Nach der Nutzung durch das Artillerie-Korps und das bayerische Armeemuseum waren im Lauf der Zeit verschiedene Institutionen in dem Gebäude untergebracht - nach einer größeren Umbaumaßnahme in den siebziger Jahren zuletzt die Technische Universität München.

Seit dem Jahr 2014 ist der Nutzer die Hochschule München.

Aktuell wird das Gebäude generalsaniert. Die Sanierungsmaßnahme umfasst folgende Punkte:
Umbau des Bestandsgebäudes entsprechend den Nutzungsanforderungen der Fakultät für Design der Hochschule München, gem. der Anforderung an die barrierefreie Nutzung, Ertüchtigung der Bausubstanz gem. geltender brandschutztechnischer Vorgaben sowie energetischer Optimierung unter Berücksichtigung der denkmalpflegerischen Anforderungen. Die Sanierung beinhaltet auch die Instandsetzung der historischen Backsteinfassade.

Nach Abbruch eines Erweiterungsbauwerkes aus den siebziger Jahren wird auf der Nordseite des Altbaus ein verglaster Pavillionneubau errichtet, der in dem Gebäude eine Verteilerfunktion übernimmt und für Veranstaltungen zur Verfügung steht. In der Achse des symmetrischen Altbaus gelegen, reagiert er auf die zentrale Erschließung des Kreativquartiers, das sich zukünftig auf dem Areal nördlich des Gebäudes entwickeln wird.


Bauherr und Projektleitung: Freistaat Bayern, Staatliches Bauamt München 2
Objektplanung: Staab Architekten, Berlin
Tragwerkplaner: IB Barthel + Maus, München
HLS-Planung: IB OBERMEYER Planen + Beraten, München
Elektroplanung: IB Koscheinz & Partner, München
Energieplanung und Bauphysik: ING+ARCH, Ehingen
Laborplanung: IB Dr. Heinekamp Labor und Institutsplanung, Karlsfeld
Landschaftsarchitekt: Levin Monsigny Landschaftsarchitekten, Berlin