Hochschule für Fernsehen und Film und Staatliches Museum Ägyptischer Kunst

Bauzeit: 2008 bis 2013
Nutzfläche NF 1-7 HFF: 9250 m² (Museum : 4355 m²)



Auf dem Grundstück zwischen Barer Straße, Gabelsberger- und Arcisstraße befindet sich die Hochschule für Fernsehen und Film und das Staatliches Museum Ägyptischer Kunst.
Der Planung liegt ein Wettbewerbsergebnis aus dem Jahre 2004 zugrunde.
Die beiden prägenden Elemente des Riegels werden besonders pointiert ausgebildet, durch einen Sockel als monolithischer Block in einer besonderen Sichtbetonoberflächenstruktur und einem „Glasbalken“, der die Obergeschosse mit einer doppelschaligen Glasfassade zusammenfasst. In diesem Baukörper wird die Hochschule für Fernsehen und Film untergebracht. Der Riegel liegt von der Gabelsberger Straße nach Süden abgerückt, um mit dem begrünten Platzraum der Hochschule ein eigenes Vorfeld zu schaffen. Das Staatliche Museum Ägyptischer Kunst ist unterirdisch situiert. Eine große Portalwand markiert den Eingang des Museums und lässt es im städtischen Gefüge präsent erscheinen. Ein breiter, abgetreppter Vorplatz führt hinunter auf die Eingangsebene des Museums, welche auf - 4,30 Meter gegenüber dem 0,00-Niveau der Hochschule liegt.
Die Ausstellungsräume des Museums befinden sich noch eine Ebene tiefer auf dem Niveau von -8,00 Meter. Auf dieser Ebene befinden sich auch die Depoträume und die Räume für die Gebäudetechnik. Ein lang gestreckter Atriumshof, ebenfalls auf - 8,00 Meter, ist in das Gelände eingeschnitten und versorgt so die großen Skulpturensäle mit Tageslicht. Das Museum zieht sich unter dem westlichen Bereich des Hochschulriegels hindurch. Über diesen Depotbereich gelangt man zu dem dreigeschossigen Verwaltungsbau. Hier erfolgt auch die Anlieferung von Exponaten von der Arcisstraße aus. Der Baukörper der Museumsverwaltung und Restauration lagert sich mit zwei weiteren Gebäudeteilen der HFF südlich an den Hauptbaukörper an.


Bauherr und Projektleitung: Freistaat Bayern,
Staatliches Bauamt München 2
Planung: Architekturbüro Böhm,
Prof. G. Böhm, P.Böhm, Köln