Augenklinik der Universität München



Foto Flurtrennwand mit Ganzglasschiebetüren

Bauherr/Nutzer
Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität
München

Projektleitung
Staatliches Bauamt München 2

Architekt
Staatliches Bauamt München 2
Hochbauabteilung H3.3



Die Augenklinik der Ludwig-Maximilians-Universität
liegt auf dem Areal der Innenstadtkliniken.
Das Gebäude steht unter Denkmalschutz, es wurde
1905 im Stile des Neubarock errichtet.
Die Zerstörungen des letzten Krieges wurden unter
weitgehender Beibehaltung der vorgegebenen Raum-
struktur wieder behoben.
Allerdings entsprechen viele Räumlichkeiten der Klinik
nicht mehr den heutigen Standards.



Tageschirurgischer OP

Um die Verweildauer der Patienten zu
verkürzen, und damit die Gesundheits-
kosten zu senken, wurde ein neuer
Tageschirurgischer OP, mit allen Neben-
räumen, eingerichtet. Trotz aller bau-
lichen Beschränkungen eines Altbaues,
ist es gelungen, eine funktionale Raum-
abfolge und eine großzügige, lichte und
zeitgemäße Raumgestaltung zu erreichen.

Bruttogeschossfläche : 250 m2
Beauftragung : 2004
Bauzeit : 10 Monate



Patientenaufnahme-Sanierung Pflegebereiche

Abgestimmt auf die Gesamtsanierung der Augenklinik
wurde für die neu zu errichtenden Nasszellen in den
Patientenzimmern ein Konzept zur Modulbau-
weise mit einer außen liegenden, gebogen Holz -
verkleidung entwickelt.


Foto Sanitärzelle



Abteilung für Plastische Chirugie

Foto Ambulanz Plastische Chirurgie

Das Dachgeschoss der Augenklinik wurde über viele
Jahre von den Schwestern der "Kongregation des Er-
lösers" bewohnt, die hier unentgeltlich ihren Dienst
an kranken Menschen leisteten.
Nach dem Weggang in ihr Stammkloster Würzburg
wurde beschlossen, die nun freigewordenen Räume
für die Berufsfachschule für Orthoptik und die
Einrichtung einer Ambulanz für plastische Chirugie
zu nutzen.

Im Zuge der Abbrucharbeiten blieb einzig der, als
doppeltes Sprengwerk, ausgebildete Dachstuhl erhalten.
Die nach dem Umbau sichtbaren Stützen und Streben
wurden mit Gipskarton verkleidet. Sie wurden durch
die skulpural ausgebildete Ummantelung zu einem
beherrschenden Gestaltungsmotiv.
Sämtliche raumbildenden Elemente wurden in Gips-
karton Leichtbauweise erstellt.

Gesamtkosten : 630.000 €
Bruttogeschossfläche : 250 m2
Beauftragung : 2005
Bauzeit : 10 Monate