Sanierung Hörsäle MRI


Hörsäle und Mensa am Klinikum rechts der Isar der technischen Universität München waren nach über 40 Jahren Betrieb verbraucht, die technische Ausstattung überholt.
Bereits in den 90er Jahren wurden die Planungen für die Sanierung angestoßen und sogar für die Auslagerung der Vorlesungen ein größerer, teilbarer Hörsaalpavillon auf der Mensa errichtet.


mensa

Die Sanierung verbessert den Betrieb erheblich und passt die technische Ausstattung komplett an den heutigen Stand der Technik an. Die Attraktivität der Mensa wurde neben dem Neuausbau mittels einer „freeflow“ - Speisenausgabe deutlich gesteigert.



Die Flucht- und Rettungswege dieser Versammlungs- stätte sind neu organisiert und nach den baurechtlichen Anforderungen gestaltet. Die großen Stahlfachwerkträger wurden nachgerechnet und mit Verstärkungen zur Aufnahmen neuer Lasten und Sicherheiten bezüglich Schneelasten ausgestattet.



Der Neuausbau der drei Hörsäle erfolgte zeitgemäß mit hellem Ahornholz und dunklem Eichenparkett. Neben neuer Medientechnik ist die weitgehend wartungsfreie Beleuchtung mittels Leuchtdioden Besonderheit in der Technischen Ausstattung.



Die noch mit sägerauer Holzschalung erstellten Sichtbetonwände sind mit silbergrauer Lasur auf weißem Grund zur Geltung gebracht. Schließlich konnte die vorgehängte Strukturbetonfassade nach Überprüfung der Standsicherheit sowie wertvolle Teile der „Kunst am Bau“ aus den 60er Jahren von Manfred Mayerle erhalten und neu präsentiert werden.


Bauherr: Freistaat Bayern, Bayer. Staatsministerium für Wissenschaft, Kunst und Forschung
Projektleitung: Staatliches Bauamt München 2
Planung: Natterer Architekten, München
Ausschreibung, Bauleitung, SiGeKo: IB - Zinner, Krailling
Fertigstellung Neuausbau: März 2009

Fotos: Sebastian Arlt und Staatliches Bauamt München 2